Zahlen zum Jahresende für 2011

Brutto-Stromerzeugung in Deutschland für 2011
19 Prozent der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland stammt aus Erneuerbaren Energien (8 Prozent Windkraft / 5 Prozent Biomasse / 3 Prozent Wasserkraft / 3 Prozent Photovoltanik)
18 Prozent des erzeugten Stroms stammt von Atomkraftwerken

Deutsche Wirtschaft wächst in 2011 mit 3 Prozent
Laut Statistisches Bundesamt wuchs die deutsche Wirtschaft in 2011 mit 3 Prozent.
+3,0 Prozent (BIP) in 2011 - Vergleich mit China + 9,3 Prozent (BIP) in 2011
+3,7 Prozent (BIP) in 2010 - Vergleich mit China + 10,4 Prozent (BIP) in 2010
-5,1 Prozent (BIP) in 2009 - Vergleich mit China + 8,9 Prozent (BIP) in 2009

Schuldenstand Deutschland Ende 2011
2 040 000 000 000 EUR (2,04 Billionen EUR / 2,64 Billionen USD)
Dadurch ergibt sich für Deutschland für 2011 eine voraussichtliche Staatsschuldenquote von 82,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). In 2010 betrug die Staatsschuldenquote 83,2 des BIP.
Der Schuldenstand dürfte auch in 2012 um einen weiteren zweistelligen EUR Milliardenbetrag steigen.

Chinas Devisenreserven betrugen per Ende 2011 über 3,18 Billionen USD

Mit 41,04 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland wurde 2011 ein neuer Jahreshöchststand erreicht
In 2011 waren in Deutschland im Jahresdurchschnitt mit 41,041 Millionen so viele Menschen erwerbstätig wie nie zu vor. Dies entspricht einer Steigerung von 535.000 Menschen gegenüber dem Vorjahr 2010. Laut Statistik standen 36,5 Millionen Menschen dabei in einem Beschäftigungsverhältnis als Arbeitnehmer. Die Zahl der Selbständigen betrug in 2011 rund 4,55 Millionen.

2,976 Millionen Menschen waren in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2011 arbeitslos
Dies ist seit 20 Jahren in Deutschland der tiefste Stand der Arbeitslosigkeit. Zuletzt gab es 1991 noch weniger Arbeitslose. Im Vergleich zum Jahr 2010 reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 263.000. Die Arbeitslosenquote belief sich in 2011 im Jahresdurchschnitt auf 7,1 Prozent.

Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt in 2011 auf 30.200
Aufgrund der günstigen Konjunktur in 2011 ist die Zahl der Unternehemsinsolvenzen nach Schätzungen von Creditreform um 5,8 Prozent gesunken.
2011 / 30.200 Firmenpleiten - 5,8% (Angabe von Creditreform geschätzt)
2010 / 32.060 Firmenpleiten -2,6%
2009 / 32.930 Firmenpleiten +11,3 %

2011 war ein schlechtes Börsenjahr
Fast alle Leitindizies der großen Weltbörsen haben auf Jahresbasis im negativen Bereich abgeschlossen
DAX (5898,35 / -16,53 %)
MDax (8897,81 / -13,58 %)
Euro Stoxx 50 (2316,55 / - 19,67 %)
Dow Jones (12217,56 / + 5,03 %)
S&P 500 (1257,60 / - 0,66 %)
EUR/USD 1,2960 (-2,56%)
EUR/JPY 99,69 (-8,04%)
EUR/CHF 1,2151 (-2,24%)
EUR/GBP 0,8337 (-3,23%)
EUR/RUB 41,644 (+2,59%)
EUR/TRY 2,4533 (+19,02%)
Öl Brent 107,50 (+12,53%)
Gold 1563,70 (+13,33%)

6,3 Billionen USD Marktkapitalisierung wurde in 2011 auf den weltweiten Aktienmärkten vernichtet.
Nach Angaben des Nachrichtensenders Bloomberg wurden auf den weltweiten Aktienmärkten fast 6,3 Billionen USD an Maktkapitalisierung vernichtet. Die weltweite Marktkapitalisierung fiel in 2011 um 12,1 Prozent auf 45,7 Billionen USD.

26 % der weltweiten Devisenreserven werden in EUR gehalten
Der EUR hat sich 10 Jahre nach der physischen Euroeinführung am 1. Januar 2002 erstaunlich gut gehalten und notiert heute fast 40 Dollarcent höher als vor 10 Jahren. Die Gemeinschaftswährung ist Zahlungsmittel in 17 Mitgliedsstaaten. In diesen 17 Eurostaaten leben 330 Millionen Menschen. In den USA leben hingegen Stand 2011 nur 311 Millionen Menschen. Mittlerweile werden 26 Prozent der weltweiten Devisenreserven in EUR gehalten. Damit ist der EUR nach dem USD die wichtigste Währung. Mit 40 Prozent der täglichen Transaktionen wird der EUR nach dem USD am zweithäufigsten gehandelt.

7 013 992 000 Menschen leben auf der Erde
Nach Schätzungen der UN-Bevölkerungsabteilung leben am 31.12.2011 ca. 7.013.992.000 (7,013 Milliarden) auf unserem Planeten. Im Vorjahr 2010 betrug der Wert 6,895 Millarden Menschen. Der Zuwachs beträgt demnach 118 Millionen Menschen. Im Vergleich Deutschland hat gerade einmal 81,7 Millionen Einwohner.

980 Millionen Reisende weltweit zählte die UNWTO in 2011
Mit 980 Millionen Reisenden weltweit wurde in 2011 ein neuer Rekordwert erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Reisenden (über 500 Millionen) kamen nach Europa. Die Welttourismusorganisation (UNWTO) zählt als Tourist / Reisende alle Personen, die mindestens eine Nacht im Ausland verbringen.

Deutschlandweit wurden rund 10,1 Millionen Smartphones in 2011 verkauft
Nach Angaben des Branchenverbands BITKOM wurden in Deutschland im Kalenderjahr 2011 ca. 10,1 Millionen Smartphones verkauft. Der damit verbundene prognostizierte Umsatz liegt bei etwa 2,2 Milliarden Euro. Insgesamt wurden in Deutschland 2011 rund 28,4 Millionen Mobiltelefone mit einem Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro verkauft.

63,6 Millionen Tablets wurden weltweit in 2011 verkauft
Die Geräteklasse Tablets hat sich endgültig etabliert und ist kaum noch wegzudenken. Noch hat Apple mit seinem IPAD mit ca. 73 Prozent eine marktbeherschende Stellung. Android Geräte kommen auf ca. 17 Prozent. Für 2012 wird mit einem Absatz von 103 Millionen Tablet Devices gerechnet.

PC-Absatz in 2011 betrug 352,8 Millionen
Nach Angaben von Gartner wurden in 2011 352,8 Millionen Computer verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das Hersteller Ranking für 2011 sieht wie folgt aus:
HP 60,6 Millionen (Marktanteil 17,2 Prozent)
Lenovo 45,7 Millionen (Marktanteil 13,0 Prozent)
Dell 42,9 Millionen (Marktanteil 12,1 Prozent)
Acer Group 39,4 Millionen (Marktanteil 11,2 Prozent)
Asus 20,8 Millionen (Marktanteil 5,9 Prozent)
Andere 143,5 Millionen (Marktanteil 40,6 Prozent)

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Der große Gehaltsvergleich 2011 für Deutschland

Was verdienen die rund 41 Millionen Beschäftigen in Deutschland wirklich. Die Hans-Böckler-Stiftung hat hierfür eine umfangreiche Studie angefertigt.

 

Quelle: www. lohnspiegel. de (Hans-Böckler-Stifung). Arbeitnehmer-Angaben für Vollbeschäftigte mit 10 Jahren Berufserfahrung, ohne leitende Funktion, 38-Std.-Woche, mittelgroße Betriebe, ohne Urlaubsgeld/Zuschläge etc. Bei zu geringer Datenbasis keine Unterschiede darstellbar. Lohnschichtung: Stat. Bundesamt/eig. Berechnung. Durchschnittslohn: gemittelt aus Werten für Mann/Frau, Ost/West. Alle Werte gerundet.

 

Die Nettolöhne wurden mit Steuerklasse 1, unverheiratet, ohne Kinder und ohne Kirchensteuer berechnet.

Bis 1.600 EUR brutto
(45% aller Arbeitnehmer)
Bis 1.131 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Friseur1.449 €1.434 €1.434 €1.463 €1.463 €
Bäcker1.493 €1.827 €1.342 €1.459 €1.342 €
Werkschutzfachmann1.503 €1.683 €1.683 €1.322 €1.322 €
Wachmann1.516 €1.574 €1.587 €1.445 €1.457 €
Gebäudereiniger1.548 €1.617 €1.551 €1.544 €1.480 €
Arzthelfer1.565 €1.746 €1.746 €1.384 €1.384 €
Gabelstaplerfahrer1.567 €1.760 €1.676 €1.449 €1.381 €
Koch1.570 €1.851 €1.672 €1.449 €1.309 €
1.600-1.875 EUR brutto (4,9%)
1.131 – 1.281 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Lagerarbeiter1.608 €1.849 €1.648 €1.551 €1.383 €
Auslieferungsfahrer1.650 €1.850 €1.850 €1.449 €1.449 €
Bäckereifachverkäufer1.673 €1.712 €1.712 €1.634 €1.634 €
Reisebürokaufmann1.684 €1.889 €1.773 €1.586 €1.488 €
Stahlbauschlosser1.696 €1.977 €1.977 €1.415 €1.415 €
Zahntechniker1.702 €2.021 €1.742 €1.636 €1.410 €
Haushaltshilfe1.714 €1.934 €1.934 €1.479 €1.507 €
Krankenpflegehelfer1.729 €1.829 €1.751 €1.703 €1.630 €
Callcenteragent1.730 €2.044 €1.827 €1.610 €1.440 €
Verkäufer1.740 €1.916 €1.740 €1.732 €1.573 €
Kassierer im Einzelhandel1.753 €1.664 €1.913 €1.598 €1.838 €
Kellner1.775 €1.749 €1.913 €1.598 €1.838 €
Kosmetikerin1.789 €1.838 €1.838 €1.739 €1.739 €
Angestellte am Empfang1.825 €2.100 €1.935 €1.700 €1.566 €
Busfahrern (ÖPNV)1.834 €2.049 €1.843 €1.813 €1.630 €
Fahrer1.868 €2.047 €2.047 €1.688 €1.688 €
1.875-2.083 EUR brutto (5,1%)
1.281 – 1.394 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Filialleiter1.885 €2.194 €1.791 €1.958 €1.598 €
Fußboden-/Fliesenleger1.893 €2.164 €2.164 €1.621 €1.621 €
Rangierer1.900 €1.989 €1.858 €1.939 €1.812 €
Gas-/Wasserinstallateur1.902 €2.250 €2.250 €1.554 €1.554 €
Fleischer1.912 €2.248 €2.248 €1.576 €1.576 €
Tischler1.915 €2.215 €2.215 €1.615 €1.615 €
Kfz-Mechaniker1.916 €2.233 €2.233 €1.598 €1.598 €
Briefzusteller1.928 €1.823 €1.955 €1.900 €2.038 €
Einzelhandelskfm.1.933 €2.065 €1.909 €1.952 €1.805 €
Altenpflegehelfer1.933 €2.058 €2.058 €1.807 €1.807 €
Feinmechaniker1.942 €2.305 €2.305 €1.578 €1.578 €
Metallarbeiter1.978 €2.292 €2.109 €1.829 €1.683 €
Bürokaufmann1.991 €2.297 €2.083 €1.879 €1.704 €
Elektroinstallateur2.004 €2.317 €2.317 €1.690 €1.690 €
Zimmerer2.018 €2.235 €2.235 €1.800 €1.800 €
Med.-techn. Assistent2.030 €2.145 €2.193 €1.870 €1.913 €
Drucker2.051 €2.782 €2.000 €1.990 €1.431 €
Technische/r Zeichner2.066 €2.404 €2.274 €1.842 €1.743 €
Maler 2.073 €2.278 €2.278 €1.868 €1.868 €
2.083-2.292 EUR brutto (5,4%)
1.394-1.507 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Physiotherapeut2.089 €2.409 €2.218 €1.865 €1.865 €
Speditionsangestellter2.092 €2.450 €2.160 €1.997 €1.761 €
Großhandelskaufmann2.097 €2.353 €2.131 €2.049 €1.855 €
Krankenschwester2.109 €2.372 €2.239 €1.968 €1.858 €
Werkzeugmasch.-Einrichter2.115 €2.406 €2.406 €1.824 €1.824 €
Zentralheizungsinstallateur2.119 €2.491 €2.491 €1.747 €1.747 €
Maurer2.122 €2.382 €2.382 €1.861 €1.861 €
Disponent2.126 €2.468 €2.317 €1.917 €1.800 €
Industriemechaniker2.127 €2.449 €2.449 €1.805 €1.805 €
Elektromechaniker2.139 €2.387 €2.387 €1.891 €1.891 €
Werkzeugmacher2.141 €2.447 €2.447 €1.835 €1.835 €
Elektromonteur2.152 €2.495 €2.495 €1.808 €1.808 €
Dreher, Fräser2.163 €2.550 €2.550 €1.775 €1.775 €
Erzieher2.166 €2.387 €2.261 €2.062 €1.953 €
Mediengestalter2.198 €2.693 €2.445 €1.916 €1.739 €
Sekretär2.217 €2.448 €2.448 €1.985 €1.985 €
Mechatroniker2.242 €2.548 €2.548 €1.936 €1.936 €
Rechtsanwaltsgehilfe2.250 €2.695 €2.399 €2.067 €1.840 €
Baggerführer2.250 €2.566 €2.566 €1.933 €1.933 €
Schlosser2.283 €2.480 €2.480 €2.086 €2.086 €
Werbegestalter2.290 €2.539 €2.521 €2.057 €2.043 €
2.292-2.500 EUR brutto (5,3%)
1.507-1.617 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Einkäufer2.296 €2.704 €2.452 €2.127 €1.929 €
Verwaltungsangestellter2.306 €2.585 €2.272 €2.325 €2.043 €
Buchhalter2.324 €2.850 €2.425 €2.172 €1.849 €
Industriekaufmann2.368 €2.743 €2.407 €2.302 €2.020 €
Steuerfachangestellte2.372 €2.682 €2.570 €2.162 €2.072 €
Chem.-techn. Assistent2.400 €2.594 €2.331 €2.463 €2.213 €
Straßen-/Tiefbauer2.429 €2.698 €2.698 €2.159 €2.159 €
Grafikdesigner2.438 €2.834 €2.687 €2.171 €2.058 €
Personalsachbearbeiter2.487 €2.657 €2.657 €2.657 €1.977 €
Sozialarbeiter2.499 €2.909 €2.633 €2.338 €2.116 €
2.500-2.708 EUR brutto (5,1%)
1.617-1.725 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Anästh.-Schwester2.517 €2.630 €2.462 €2.570 €2.407 €
Bankkaufmann2.546 €2.834 €2.454 €2.624 €2.272 €
Marketingassistent2.569 €2.860 €2.738 €2.389 €2.287 €
Elektrotechniker2.641 €3.005 €3.005 €2.277 €2.277 €
2.708-2.917 EUR brutto (4,5%)
1.725-1.832 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Kreditsachbearbeiter2.716 €2.913 €2.623 €2.802 €2.524 €
Vermögensberater2.809 €3.290 €2.946 €2.638 €2.363 €
Versicherungskaufmann2.826 €3.047 €2.694 €2.952 €2.610 €
2.917-3.125 EUR brutto (3,8%)
1.832-1.936 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Programmierer2.979 €3.282 €3.067 €2.877 €2.689 €
Bauingenieur2.994 €3.496 €3.097 €2.854 €2.529 €
Architekt3.017 €3.277 €3.066 €2.957 €2.766 €
3.125-3.333 EUR brutto (3%)
1.936-2.039 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Psychologe3.143 €3.536 €3.179 €3.084 €2.772 €
Buchprüfer3.152 €3.535 €3.281 €3.004 €2.789 €
Redakteur3.159 €3.514 €3.076 €3.223 €2.821 €
Wirtschaftsingenieur3.277 €3.790 €3.376 €3.143 €2.800 €
IT-Berater3.283 €3.693 €3.414 €3.157 €2.839 €
Informatiker3.306 €3.796 €3.414 €3.157 €2.839 €
3.333-3.542 EUR brutto (2,7%)
2.039-2.140 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Diplomkaufmann3.361 €3.857 €3.381 €3.307 €2.899 €
Steuerberater3.453 €3.667 €3.455 €3.444 €3.246 €
Software-Ingenieur3.481 €3.837 €3.572 €3.373 €3.140 €
3.542-3.750 EUR brutto (2,2%)
2.140-2.241 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Arzt3.599 €4.080 €3.634 €3.534 €3.148 €
Chemiker3.606 €4.288 €3.613 €3.540 €2.983 €
Diplomvolkswirt3.650 €3.994 €3.638 €3.645 €3.321 €
Mathematiker3.664 €4.271 €4.050 €3.251 €3.083 €
Über 3.750 EUR brutto (12,9%)
Über 2.241 EUR netto
Durchschnitts- gehalt bruttoWESTOST
MannFrauMannFrau
Journalist3.863 €4.321 €3.808 €3.892 €3.430 €
Jurist3.869 €4.264 €3.971 €3.749 €3.492 €
Bergbau-Ingenieur3.958 €4.254 €4.431 €3.500 €3.646 €
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Lohnt sich die Teilnahme am Google Adwords Programm?

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln nutzen 75 Prozent aller deutschen Unternehmen Google Produkte zum Bewerben ihrer Produkte und Dienstleistungen. Nach eigenen Angaben des Unternehmens Google wird pro 1 EUR Investition in das Adwords Programm / 12 EUR Online Umsatz generiert. Diese Angaben sollten im Einzelfall geprüft werden und lassen sich mit Sicherheit nicht auf alle Branchen übertragen. Im Übrigen handelt es sich hier auch um Durchschnittswerte. Es gibt Branchen für die es zutreffend sein mag und Branchen die weit entfernt von diesen prognostizierten Online Umsatzwerten liegen. Außerdem ist Umsatz nicht gleich Gewinn. Gerade beim Online Umsatz sind aufgrund der großen und allgegenwärtigen Konkurrenz die Margen meist recht dürftig. Rechnet man mit einer Marge von durchschnittlich 5 Prozent beträgt der Gewinn bei 12 EUR Umsatz sagenhafte 0,60 EUR. Die hierfür aufgewendete Werbekosten liegen aber bei 1,00 EUR. Das Google die Zahlen etwas verzerrt darstellt und für sich Werbung in eigener Sache betreibt ist natürlich leicht nachvollziehbar. Nach meiner Meinung dürfte sich das Adwords Programm aus wirtschaftlicher Sicht für die wenigsten rechnen. Gewinn lässt sich für die Unternehmen lediglich dann erzielen, wenn der gewonnene Kunde ein zweites mal Produkte oder Dienstleistungen ohne das Google Adwords Programm als wiederkehrender Kunde kauft.
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Praktische Analyse des Panda Updates im deutschsprachigen Internet Stand 25.09.2011

Google hat am 12.08.2011 mit der Ausdehnung des Panda Updates auf weitere Sprachen begonnen und einen weltweiten Roll-Out durchgeführt. Auch in Deutschland auf google.de ist nun das Panda Update aktiv. In den meisten Sprachen betrug die Änderungsrate für Suchanfragen zwischen 6-9%. Im deutschsprachigen Internet fielen die Änderungen der Suchergebnisse relativ human aus. Wie bereits im vorangegangenen Blogeintrag "Google Panda Update März / April 2011 vorerst nur in englischer Sprache aktiv" geschildert, geht es Google im Kern darum den Benutzern qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu liefern. Obwohl der Grundgedanke natürlich sehr lobenbswert ist, mangelt es doch teilweise erheblich in der Praxisausführung (siehe unten aufgeführter Praxistest).

Wie Google qualitativ hochwertige Webseiten definiert kann im Blog vom 17.05.2011 nachgelesen werden.
http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/05/weitere-tipps-zur-erstellung-qualitativ.html

Hier ein Auszug der Google Qualitätsrichtlinien

  • Würdet ihr den in diesen Artikel enthaltenen Informationen trauen?
  • Wurde der Artikel von einem Fachmann bzw. sackundigen Laien verfasst oder wird das Thema eher oberflächlich behandelt?
  • In welchem Umfang unterliegen die Inhalte einer Qualitätskontrolle?
  • Würdet ihr die Webseite als persönliches Lesezeichen hinzufügen bzw. an Freunde weiterempfehlen?
  • Würden Nutzer sich beschweren, wenn Seiten von dieser Website in den Suchergebnissen zu finden sind?
  • Bietet die betreffende Webseite in Bezug auf andere relevanten Webseiten in den Suchergebnissen einen wesentlichen Wert?
  • Kann die Webseite als kompetente Quelle für das eigene Thema betrachtet werden?
  • Wurde der Artikel sorgfältig erstellt oder macht der Artikel eher einen schlampigen bzw. hastig erstellten Eindruck?
  • Sind die Artikel sehr kurz oder gehaltlos oder fehlen gar hilfreiche Details?

Google reklamiert für sich, dass seine Suchalgorithmen anhand dieser Kriterien qualitativ hochwertige Webseiten von weniger qualitätsvollen Webseiten unterscheiden. Außerdem setzt Google einige tausend externe Quality Rater ein, um die SERPS manuell zu bewerten. Neben der Relevanz der Webseite zur jeweiligen Suchanfrage müssen die Google Quality Rater kontrollieren, ob die Webseiten in den Suchergebnissen mit den Google-Richtlinien im Einklang stehen.

Es ist schwer nachvollziehbar, dass bei diesen strengen Qualitätsrichtlinen bei einigen Suchbegriffen die Google Algorithmen sehr schlechte Resultate liefern. Der Suchbegriff "Webkatalog" erzielt bei Google 16.100.000 Treffer Stand 25.09.2011. In den Top100 befinden sich aber teilweise katastrophale Ergebnisse.

Schlechte Suchergebnisse aus der Google TOP100 Suchergebnisliste mit dem Begriff "Webkatalog" Stand 25.09.2011

  • retort.de (sehr wenige Linkeinträge für einen allgemeinen Webkatalog nur 181 Einträge)
  • webmaster-verzeichnis.de (Webkatalog wird nicht mehr gepflegt / viele leere Kategorien / viele defekte Links)
  • promada.de (kein Webkatalog / keine Themenrelevanz zum Suchbegriff)
  • tanie-okazje.com (wenig Inhalte / minderwertige Linkeinträge)
  • 37x.de (wenig Linkeinträge / minderwertige Linkeinträge)
  • mylinkpage.de (außer Betrieb)
  • sangrio.de (außer Betrieb)
  • pionier-team.de (Webkatalog der nicht mehr gepflegt wird, viele tote Links, Linkverkäufer von Startseite aus)
  • 123catalog.de (wenig Linkeinträge / letzter Eintrag von 2008)
  • verzeichnis.sanoba.de (keine Inhalte)
  • webkatalog.net-tec.biz (kaum Linkeinträge)
  • linkboy.de (keine Themenrelevanz zum Suchbegriff)
  • der-webkatalog.com (kaum Linkeinträge)

http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/08/neuer-algorithmus-fur-hochqualitative.html

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Das Oktoberfest ist mit rund 1 Milliarde EUR Umsatz ein großer Wirtschaftsfaktor für München

Mittlerweile wird sogar abseits des Oktoberfests mehr Umsatz erzielt als auf dem Festgelände selbst. Auf der Wiesn (Bierzelte, Fahrgeschäfte, Bratwurstbuden etc.) selbst sorgen die rund 6 Millionen Besucher für einen Umsatz von ca. 400 Millionen Euro. Einer der Hauptprofiteure auf dem Oktoberfest sind die Festwirte. Die Zelte sind praktisch immer voll. Dazu tragen auch die Reservierungen von hunderten Firmen bei, die ihre Kunden oder Mitarbeiter auf die Wiesn einladen. In vielen Zelten ist für reservierte Plätze ein Mindestverzehr pro Person fällig. Auch wenn es die Gastronomen selbst dementieren, hält sich hartnäckig das Gerücht, dass ein Wiesnwirt jedes Jahr rund eine Million Euro Gewinn macht. Lukrativ ist der Betrieb eines Festzelts auf jeden Fall. Abseits des Oktoberfests werden etwa 600 Millionen Euro in der Stadt in Hotels, Pensionen, Taxis, Geschäften, Restaurants, Bars, Clubs, Partys und Souvenirständen erzielt.

 

Zahlen des Oktoberfests 2011 (Quelle Veranstalter)
Besucher: 6,9 Mio.
Bierausschank: 7,5 Mio. Maß
Ochsen: 118

Das exzellente Wetter mit strahlend blauem Himmel hat maßgeblich dazu beigetragen, dass etwa ein halbe Million Menschen mehr das Oktoberberfest 2011 als die Jubiläums-Wiesn im vergangenen Jahr besuchten.

München-Besucher bezahlten während dem Oktoberfest 2011 für ein Hotelzimmer im Durchschnitt 201 EUR.

 

Zahlen des Oktoberfests 2010 (Quelle Veranstalter)
Besucher: 6,4 Mio.
Beschäftigte: 12.000
Sitzplätze: 115.000
Bierausschank: 7,1 Mio. Maß (Bierpreis 8,70-9,20 Euro)
Brathähnchen: 505.901
Ochsen: 119
Schweinswürste: 119.302 Paar
Größe: 34 Hektar

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