Artikel wurde aktualisiert am 14.12.2017


  • Deutschlands Schuldenquote sinkt in 2016 auf 68,3 Prozent. Dank einer gut laufenden Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen sowie extrem niedrigen Zinsen ist es Deutschland in 2016 gelungen die Staatsschulden um 18 Milliarden Euro auf rund 2,14 Billionen Euro (Quelle: Bundesbank 31.03.2017) zu senken. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2012 sind die Staatsschulden damit um insgesamt 65 Milliarden Euro gefallen. Die deutsche Schuldenquote (Verhältnis Schuldenstand zur jährlichen Wirtschaftsleistung BIP) ist 2016 um 2,9 Prozent auf 68,3 zurückgegangen. Die Schuldenquote liegt damit immer noch über der vereinbarten Obergrenze von 60 Prozent nach dem Vertrag von Maastricht. Beim Abbau der Länderschulden besonders erfolgreich waren die Bundesländer Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern.

  • Nachtrag Gesamtverschuldung Deutschland Ende 2016 beträgt 2,006 Billionen Euro (Stand 03.08.2017)
    Nach endgültigen Berechnungen des statistischen Bundesamts konnte Deutschland seine Gesamtverschuldung Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherung inklusive aller Extrahaushalte Stand Ende 2016 auf 2005,6 Milliarden Euro reduzieren. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland von 24.407 Euro. Gegenüber von 2015 verringerten sich die Schulden um 0,7 Prozent bzw. 15,1 Milliarden Euro. Der Bund war Ende 2016 mit 1257,1 Milliarden Euro, die Länder mit 605,3 Milliarden Euro, die Gemeinden / Gemeindeverbänden mit 142,9 Milliarden Euro und die Sozialversicherungen mit 434 Millionen Euro verschuldet.

  • Das BIP betrug in Deutschland für 2016 rund 3,1 Billionen Euro. Den größten Anteil zur gesamtdeutschen Wertschöpfung (BIP) steuerte in 2016 Nordrhein-Westfalen mit nominal 669,7 Milliarden Euro bei. Dahinter folgten Bayern (568 Milliarden) und Baden-Württemberg (476,8 Milliarden).
  • Die Bildungsausgaben sind 2016 gegenüber von 2015 um 3,5 Prozent auf 128 Milliarden Euro gewachsen. Bund, Länder und Kommunen gaben gemeinsam pro Kopf 1576 Euro aus. Werden die Bildungsgaben je Einwohner unterhalb der Altersgrenze von 30 Jahren betrachtet, dann lagen die Ausgaben pro Kopf bei 5300 Euro. Die Hälfte aller Ausgaben (49,9 Prozent) entfiel auf Schulen. 23,2 Prozent gingen an Hochschulen, 19,2 Prozent in Kindertageseinrichtungen. 7,7 Prozent gingen in die Bildungsförderung, das sonstige Bildungswesen wie Volkshochschulen sowie die Jugendarbeit.
  • Deutschlands Sozialausgaben steigen in 2016 auf 918 Milliarden Euro.
    Die Sozialausgaben sind gegenüber 2015 nochmals um 3,7 Prozent gestiegen und machen damit 29,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. In 2015 betrug der Wert 29,2 Prozent.

  • Mit gut 9 Milliarden Euro sind die Leistungen für Asylbewerber 2016 gegenüber dem VJ um 73 Prozent gestiegen.
    Insgesamt zahlten Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2016 nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 9,234 Milliarden Euro. 2015 waren es noch rund 5,2 Milliarden Euro. Das Bundesamt führt den Anstieg vor allem auf gestiegene Mieten für Asylunterkünfte und auf Fixkosten für Unterkünfte zurück, die wegen der sinkenden Zahl von Antragstellern leer stehen. Außerdem seien Kosten wegen Überlastung im Jahr 2015 erst für 2016 verbucht worden. Die Zahl der Leistungsempfänger reduzierte sich hingegen im gleichen Zeitraum von 974.551 auf 728.239 – Im Durchschnitt wurden 2016 pro Leistungsbezieher 12.680 Euro ausgegeben – also etwas mehr als 1.000 Euro pro Monat.

  • In Deutschland leben nur 45 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden, unter den OECD-Ländern ist die Quote nur in der Schweiz noch niedriger. Seite 2010 gibt es praktisch keine Veränderung bei der Quote für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland.

  • 2016 war ein Rekordjahr für den Wohnungsbau in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden Baugenehmigungen für 375.400 Wohnungen erteilt und damit so viele wie seit 17 Jahren nicht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zugleich waren dies rund ein Fünftel (21,6 Prozent) oder 66.700 genehmigte Wohnungen mehr als 2015.

  • 237,5 Milliarden Euro betrug der Gesamtwert aller Transaktionen (Auswertung Kaufverträge) bei Immobilien und Grundstücken im Jahr 2016.

  • Deutsche wohnen am liebsten alleine (41 Prozent Einpersonenhaushalte)
    Laut Statistische Bundesamt waren in 2016 mit rund 41 Prozent Einpersonenhaushalte der häufigste Haushaltstyp. Der EU-Durchschnitt bei Einpersonenhaushalte hingegen lag bei nur 33 Prozent.

  • Der Stromverbrauch eines Singlehaushalts liegt bei durchschnittlich 1500 Kilowattstunden (kWh) jährlich. Bei einem vierköpfigen Durchschnittshaushalt liegt der Stromverbrauch auf Jahressicht bei 4000 Kilowattstunden. Der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde liegt bei 29,2 Cent.
  • Deutschland Energieverbrauch 2016 – Bei Knapp 15 Prozent liegt der Anteil der erneuerbaren Energien.
    Im Jahr 2016 stammte 14,6 Prozent der verbrauchten Energie in Deutschland aus erneuerbaren Quellen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch zur Weltklimakonferenz in Bonn mit. Im Jahr 2000 hatte der Anteil erneuerbarer Energien noch bei 3,7 Prozent gelegen. Nichtsdestotrotz dominieren die fossilen Energieträger nach wie vor. Im gleichen Zeitraum sank ihr Anteil am Energieverbrauch nur um 3,7 Prozent von 83,8 Prozent auf 80,1 Prozent.

  • Immobilienpreise innerhalb von 10 Jahren fast verdoppelt – (Quelle: immocompact.de – 31.08.2017)
    Mit dem Immobilienpreisindex IMX analysiert ImmobilienScout24 seit nunmehr 10 Jahren die Preisentwicklung in Städten und Gemeinden. Beim Preisanstieg von Wohneigentum ist insbesondere die enorme Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen hervorzuheben. Im Bundesdurchschnitt ist der Quadratmeterpreis von Bestands- und Neubauwohnungen von März 2007 bis März 2017 um knapp 70 Prozent gestiegen. Bei Neubauwohnungen ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 1.443 Euro (2007) auf 2.436 Euro (2017) gestiegen. Bei Bestandswohnungen ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 948 Euro (2007) auf 1.583 Euro (2017) gestiegen.



    Weitere Informationen und Daten zur eventuellen Immobilienblase in Deutschland bei finanzmarktwelt.de

  • 13,7 Prozent Marktanteil (2016) Online-Handel bei Waren im Nicht-Lebensmittelbereich
    Laut dem Handelsverband Deutschland lag der Marktanteil des Online-Handels bei Waren, die nicht Lebensmittel sind, in 2016 bei 13,7 Prozent. Bei den Lebensmitteln hingegen spielen Versandhändler noch so gut wie keine Rolle, dort liegt der Anteil bei gerade mal einem Prozent.

  • 9,48 Milliarend Euro gaben die Deutschen in 2016 für Bio-Lebensmittel und Bio-Getränke aus. (Quelle: Berechnungen des Arbeitskreises Biomarkt)
  • Über zehn Millionen Deutsche gehen ins Fitnessstudio
    Die Mitgliederzahlen in den deutschen Fitnessstudios wuchs in 2016 um 6,6 Prozent auf zuletzt 10,08 Millionen. Außerdem legte der Branchenumsatz um 4,5 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zu. Die Zahl der Fitnessstudios stieg um 4,2 Prozent auf knapp 8700. Auch die Beschäftigtenzahl in der Branche wuchs um 1,7 Prozent auf 209.000.

  • 43,4 Millionen Personen mit Wohnort Deutschland waren im Jahresdurchschnitt in 2016 erwerbstätig (Quelle: Statistische Bundesamt). Die Erwerbstätigenzahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 425.000 Personen (1,0 Prozent). Insgesamt erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in 2016 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.
  • Fast 2,7 Millionen Angestellte in Deuschland haben zusätzlich zu ihrem Hauptjob noch einen Minijob.
    (Quelle: Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)
    Hauptsächlich Menschen mittleren Alters mit abgeschlossener Berufsausbildung haben einen Nebenjob. Etwas mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Zwei Drittel der Nebenjobber verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, gut 15 Prozent haben keinen Abschluss und etwas mehr als neun Prozent sind Akademiker.

  • Ende 2016 betrug die Anzahl von Menschen mit Minijob 7,63 Millionen
    Von den 7,63 Millionen geringfügig Beschäftigten waren knapp 60 Prozent Frauen. 22 Prozent der Minijobber waren über 60 Jahre alt. Die Anzahl von Mini-Jobber, die älter als 65 Jahre sind, ist auf über eine Million gestiegen. Minijobber arbeiten im Durchschnitt 11,8 Wochenstunden. Die Angaben beruhen auf Daten der Bundesagentur für Arbeit.

  • Nach neuen Zahlen des Bundesfinanzministeriums (Stand 10.05.2017) zahlen unter Berücksichtigung der Zusammenveranlagung 3,9 Millionen einkommensteurpflichtige Personen den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Ohne Berücksichtigung der gemeinsamen Veranlagung liegt die Zahl bei 2,7 Millionen. 2004 lag die Zahl der Steuerpflichtigen für die der Spitzensteuersatz gilt noch bei 1,2 Millionen. Aktuell greift der Spitzensteuersatz für einen Single ab einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von 54.058 Euro. Werden die steuerlichen Grundfreibeträge berücksichtigt, muss ein Single ab einem Einkommen von rund 63.000 Euro brutto den Spitzensteuersatz zahlen. Laut Bundesfinanzministerium entrichten rund 6,5 Prozent von allen Steuerzahlern den Spitzensteuersatz. Der Reichensteuersatz von 45 Prozent greift für Singles ab einem Einkommen von rund 256.000 Euro. Nach Schätzungen des Finanzministeriums fallen in diese Klasse etwa 101.000 Steuerpflichtige.
  • Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden (ohne Gemeindesteuern) stiegen im Haushaltsjahr 2016 gegenüber 2015 um insgesamt 4,5 % auf 648,3 Milliarden Euro. Den größten Anteil am Gesamtergebnis in 2016 mit 516,4 Milliarden Euro haben die gemeinschaftlichen Steuern. Hierzu zählen vor allem die einkommens- und gewinnabhängige Steuerarten wie Lohnsteuer, veranlagte Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die nicht veranlagten Steuern vom Ertrag. Das Bruttoaufkommen der Lohnsteuer im Haushaltsjahr 2016 betrug 227,4 Milliarden Euro. Die veranlagte Einkommensteuer generierte 69,7 Millarden Euro Bruttoeinnahmen im Haushaltsjahr 2016. Das Bruttoaufkommen der Körperschaftssteuer im Haushaltsjahr 2016 betrug 27,5 Milliarden Euro. Das Steueraufkommen der nicht veranlagten Steuern betrug 21,1 Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2016. Das Aufkommen aus Zins- und Veräußerungserträge war im Haushaltsjahr 2016 für 5,9 Milliarden Euro verantwortlich.
    Aufteilung Steuereinnahmen Kalenderjahr 2016 – PDF

  • Zahl der Vollzeitbeschäftigten ist in Deutschland (Stand 2016) in der vergangenen 20 Jahren von rund 25,9 Millionen auf 24 Millionen gesunken. Im Gegenzug ist die Teilzeitbeschäftigung deutlich angestiegen. Waren 1996 noch rund 8,3 Millionen Beschäftigte in Teilzeit tätig, sind es in 2016 schon 15,3 Millionen (Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB). Die Teilzeitquote stieg in 2016 auf 39 Prozent. Rund 87 Prozent der Frauen und 76 Prozent der Männer gehen einer Teilzeitbeschäftigung auf freiwilliger Basis nach, teilte die BDA unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mit.

  • 2,69 Millionen Menschen waren in 2016 ohne Beschäftigung
    Für das Gesamtjahr 2016 lag die Areitslosenzahl in Deutschland bei durchschnittlich 2,691 Millionen Menschen. Dies ist der niedrigste Jahresdruchschnittswert seit 25 Jahren. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent. Bereits im Jahr 2015 hatte die Arbeitslosenzahl mit durchschnittlich 2,795 Millionen ein Rekordtief erreicht.

  • 0,5 Prozent betrug die Inflationsrate in Deutschland für 2016
    Für das Gesamtjahr 2016 errechnete das Statistische Bundesamt eine durchschnittliche Inflationsrate von 0,5 Prozent nach 0,3 Prozent ein Jahr zuvor. Im längerfristigen Vergleich ist die Inflationsrate damit vergleichsweise gering.

  • Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge steigt: Zum Jahresende 2016 standen nach einer BDEW-Erhebung 7.407 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung.
  • 45,8 Millionen PKWS (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt) waren Ende 2016 in Deutschland amtlich registriert. 64,8 Prozent davon entfallen auf deutsche Marken (VW 21,6 Prozent, Opel 10,1 Prozent, Mercedes 9,4 Prozent). Bei den PKW Antriebsarten dominieren Benziner mit 65,5 Prozent und Dieselfahrzeuge mit 32,9 Prozent. Alternative Antriebsarten kommen nur auf 1,6 Prozent. Der Elektroauto-Bestand zum 1.1.2017 betrug 34.022 Fahrzeuge und der Hybridauto-Bestand (inkl. Plug-ins) 165.405 Fahrzeuge.
  • Wirtschaft der Eurozone (Währungsunion 19 Länder) wächst in 2016 um 1,7 Prozent (Vorjahr 2015: 2,0 Prozent). In der gesamten EU aus 28 Staaten wuchs das BIP in 2016 um 1,9 Prozent (Vorjahr 2015: 2,2 Prozent). Deutschland als grösste Volkswirtschaft der Eurozone schaffte 2016 ein Wachstum beim BIP von 1,9 Prozent. In den USA wuchs das BIP in 2016 um 1,6 Prozent.
  • 253 Milliarden Euro betrug der Netto-Exportüberschusss für Deutschland in 2016
    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Ausfuhren in 2016 um 1,2 Prozentpunkte. Die Importe legten der Auswertung vorläufiger Zahlen um 0,6 Prozentpunkte zu. Demnach wurden Waren im Wert von 1,2075 Billionen Euro aus- und Waren im Wert von 954,6 Milliarden Euro eingeführt. Die deutsche Außenhandelsbilanz erzielte danach einen Überschuss von 252,9 Milliarden Euro. Damit wurde der bisherige Höchstwert vom Jahr 2015 deutlich übertroffen.

  • Deutschland bleibt auch in 2016 wichtigster Handelspartner für die anderen EU-Staaten. Laut der Statistikbehörde Eurostat exportierten 16 andere EU-Länder den größten Teil ihrer Ausfuhren nach Deutschland. Für mehr als die Hälfte der anderen Mitgliedstaaten war Deutschland auch das wichtigste Herkunftsland bei den Importen. Der Gesamtwert aller unter den EU-Staaten gehandelten Waren belief sich auf rund 3,1 Billionen Euro. In Ländern außerhalb der EU wurden hingegen lediglich Waren im Wert von rund 1,7 Billionen Euro exportiert. Der wichtigste externe Handelspartner der EU waren in 2016 weiterhin die USA mit einem Volumen von 610 Milliarden Euro bzw. 17,7 Prozent des gesamten EU-Warenverkehrs. Dahinter folgt auf der Rangliste China mit 515 Milliarden Euro mit deutlichem Vorsprung vor der Schweiz mit 264 Milliarden Euro, Russland 191 Milliarden Euro, Türkei 145 Milliarden Euro und Japan 125 Milliarden Euro.
  • Laut vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verringerte sich die Ölrechnung für die deutsche Wirtschaft und Verbraucher gegenüber dem Vorjahr in 2016 um 6,4 Milliarden Euro auf 26,1 Milliarden Euro. Der Importpreis für Rohöl fiel 2016 um 19,4 Prozent auf 286,50 Euro je Tonne. Die importierte Menge veränderte sich dagegen kaum und betrug mit 91,1 Millionen Tonnen lediglich 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Größte Lieferländer waren mit Marktanteilen von 39,6 Prozent Russland, Norwegen und Großbritannien kamen zusammen auf einen Marktanteil von 22,2 Prozent, Kasachstan 9,2 Prozent, Aserbaidschan 5,6 Prozent. Damit stammen mehr als drei Viertel der gesamten deutschen Ölimporte von diesen fünf Ursprungsländer.
  • Einwohnerzahl erreicht 2016 mit 82,8 Millionen lebenden Menschen in Deutschland einen neuen Rekordstand (Quelle Schätzungen Statistische Bundesamt). Ohne die Zuwanderung durch Flüchtlinge wäre die Einwohnerzahl in Deutschland gesunken.
  • 4,2 Milliarden Euro senden Migranten zurück in ihre Heimat
    Laut Daten der Bundesbank haben in 2016 Migranten rund 4,2 Milliarden Euro an ihre Familien in den Herkunftsländern überwiesen. Gegenüber von 2015 entspricht dies einem Anstieg von fast 700 Millionen Euro. In 2016 betrugen die Geldtransfers nach Syrien 67 Millionen Euro. Am meisten Geld wird jedoch mit über 800 Millionen Euro in die Türkei versendet.

  • Profitabelsten Autobauer der Welt waren in 2016 BMW und Daimler.
    Der Branchenstudie von Ernst & Young zufolge ist BMW der profitabelster Autohersteller der 16 größten Autobauer der Welt. Auf Rang zwei folgt Daimler. Der dritte Platz geht an Toyota. Bei BMW liegt die Profitabilität für neu gebaute PKWs bei 10 Prozent, Daimler kommt auf 8,4 Prozent, bei VW ohne China bleiben nur 3,3 Prozent hängen. Unter dem Strich hat Toyota 2016 im Konzern mit operativ 17,5 Milliarden Euro am meisten verdient. Es folgen Daimler mit 12,9 Milliarden Euro und BMW mit 9,4 Milliarden Euro. Bei den Auslieferungszahlen (Stückzahlen) liegt VW mit 10,21 Millionen Pkw auf Rang 1. Bei Toyota waren es 10,17 Millionen und beim US Rivalen General Motors knapp 10 Millionen. Für die Studie hat Ernst & Young laut eigenen Angaben die Kennzahlen der 16 größten Autokonzerne verglichen. Insgesamt verdienten diese in 2016 zusammen 93 Milliarden Euro. Gut ein Drittel davon entfiel auf die deutschen Konzerne.

  • Der Umsatz im Möbelhandel ist in 2016 gegenüber zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 33,7 Milliarden Euro gestiegen. (Quelle: Branchenverband BVDM).
  • Dem Handelsforschungsunternehmen Planet Retail zufolge wird Aldi Nord und Süd zusammen einen weltweiten Bruttoumsatz von knapp 83,3 Milliarden Euro in 2017 erwirtschaften. Der Konkurrent Lidl wird in der Prognose zufolge 7 Milliarden weniger erzielen und einen Gesamt-Bruttoumsatz von 76,3 Milliarden Euro verbuchen können.
  • Rewe Handels- und Touristikkonzern mit 54 Milliarden Euro Umsatz in 2016
    Die genossenschaftliche Gruppe, zu der unter anderem auch die bekannte Discounter-Marke Penny, Reiseveranstalter wie DerTour und ADAC Reisen sowie zahlreiche ausländische Handelsketten gehören, steigerte seinen Umsatz in 2016 auf 54 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis aus fortgeführten Geschäfte stieg auf rund 1 Milliarde Euro (operative Umsatzmarge 1,85%). Der Nettogewinn lag bei 463 Millionen Euro (Nettogewinn Umsatzmarge 0,86%).

  • Bei der Drogerimarktkette Rossmann wuchs des Konzernzumsatz in 2016 um 6,3 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Keinen großen Anteil an dem Gesamtumsatz hat nach Angaben von Einkaufs- und Marketing- Geschäftsführer Raoul Roßmann nach wie vor das Online-Geschäft. Trotz 7 Prozent Umsatzwachstum im vergangen Jahr sind die Erlöse in diesem Bereich nur auf 28 Millionen Euro gestiegen. Über den Gewinn für 2016 gibt das Familienunternehmen nur vage Auskunft. 2015 hatte Rossmann unter dem Strich 208 Millionen Euro verdient, wie Dirk Roßmann sagte. In 2016 sei der Gewinn “nochmals gestiegen”.
  • Bei der Drogeriemarktkette dm betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 (1. Oktober 2016 – 30. September 2017) 10,26 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Umsatz damit konzernweit um 5,7 Prozent. Das Deutschlandgeschäft ist mit 7,85 Milliarden Euro nach wie vor der wichtigste Umsatzbringer. Für dm arbeiten in zwölf europäischen Ländern 59.046 Beschäftigte, in Deutschland 39.906. Die Umsatzrendite liegt wie seit Jahren zwischen ein und zwei Prozent.
Print Friendly, PDF & Email