Mittlerweile wird sogar abseits des Oktoberfests mehr Umsatz erzielt als auf dem Festgelände selbst. Auf der Wiesn (Bierzelte, Fahrgeschäfte, Bratwurstbuden etc.) selbst sorgen die rund 6 Millionen Besucher für einen Umsatz von ca. 400 Millionen Euro. Einer der Hauptprofiteure auf dem Oktoberfest sind die Festwirte. Die Zelte sind praktisch immer voll. Dazu tragen auch die Reservierungen von hunderten Firmen bei, die ihre Kunden oder Mitarbeiter auf die Wiesn einladen. In vielen Zelten ist für reservierte Plätze ein Mindestverzehr pro Person fällig. Auch wenn es die Gastronomen selbst dementieren, hält sich hartnäckig das Gerücht, dass ein Wiesnwirt jedes Jahr rund eine Million Euro Gewinn macht. Lukrativ ist der Betrieb eines Festzelts auf jeden Fall. Abseits des Oktoberfests werden etwa 600 Millionen Euro in der Stadt in Hotels, Pensionen, Taxis, Geschäften, Restaurants, Bars, Clubs, Partys und Souvenirständen erzielt.
Zahlen des Oktoberfests 2011 (Quelle Veranstalter)
Besucher: 6,9 Mio.
Bierausschank: 7,5 Mio. Maß
Ochsen: 118
Das exzellente Wetter mit strahlend blauem Himmel hat maßgeblich dazu beigetragen, dass etwa ein halbe Million Menschen mehr das Oktoberberfest 2011 als die Jubiläums-Wiesn im vergangenen Jahr besuchten.
München-Besucher bezahlten während dem Oktoberfest 2011 für ein Hotelzimmer im Durchschnitt 201 EUR.
Zahlen des Oktoberfests 2010 (Quelle Veranstalter)
Besucher: 6,4 Mio.
Beschäftigte: 12.000
Sitzplätze: 115.000
Bierausschank: 7,1 Mio. Maß (Bierpreis 8,70-9,20 Euro)
Brathähnchen: 505.901
Ochsen: 119
Schweinswürste: 119.302 Paar
Größe: 34 Hektar
